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Münsterländer Struwen oder Püfferkes zur Ostervorbereitung

10. März 2013
Struwen

Münsterländer Struwen darf bei uns an Ostern nicht fehlen… Die Osterzeit naht und damit nicht nur der Bedarf an Nougateiern und Osterzopf, Lammkeule und bemalten Eiern. Es muss auch ein Karfreitagsessen her, das den österlichen Ansprüchen Rechnung trägt. Münsterländer Struwen, ein Hefepfannkuchen mit Rosinen, ist ein solches Gericht.

Struwen

Die Kirche ist schuld am Münsterländer Struwen

Bei den Westfalen gab es diese, in Wirklichkeit verboten gute, Leckerei zur Fastenzeit. Die Schwaben haben ihre »Herrgottsb’scheißerle«, Maultaschen in denen sie das Fleisch versteckten.

Struwen

Die pragmatischen Westfalen stellten sich dem Einfluss der katholischen Kirche, auf die heimischen Kochtöpfe, in dem Sie gleich ein Gericht ohne Fleisch auf den Tisch brachten. Fleisch mußte also schon mal nicht versteckt werden. Sie buken einfachen „Struwen“, der so manchen Kuchen alt aussehen lässt!

Struwen

Münsterländer Struwen – die Zutaten:

  • 1/2 kg Mehl,
  • 400 – 500 ml Milch
  • 40 Gramm Hefe
  • drei Esslöffel Zucker
  • zwei Eier
  • 30 Gramm Butter
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • und etwa 175-200 Gramm Rosinen
  • Butterschmalz zum Braten

Struwen

Münsterländer Struwen – die Zubereitung:

  1. Hefe mit etwas lauwarmer Milch und einer guten Prise Zucker anrühren
  2. Mehl in eine Schüssel sieben und die angerührte Hefe hineingeben.
  3. Etwas Mehl auf die Hefe stäuben und zugedeckt ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Nun die übrigen Zutaten hinzufügen und den Teig kräftig durchschlagen bis er geschmeidig ist.
  5. Den Teig erneut abgedeckt und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde aufgehen lassen.
  6. Butterschmalz in einer kleinen Pfanne erhitzen. Die Püfferkes zu kleinen Pfannekuchen hellbraun ausbacken und mit Zucker und Zimt servieren.

Struwen

 

Struwen

 

Sruwen

 

Struwen

Ganz traditionell dazu: Biersuppe

Schmeckt auch mit Ahornsirup oder Puderzucker….

 

  • Beantworten
    Beate Woller
    13. März 2013 at 08:43

    ist das das gleiche wie Pikkert?

    • Beantworten
      Anne
      16. März 2013 at 00:45

      Nein, für Pickert werden noch geriebene Kartoffeln zum Hefeteig gegeben.

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