Rotkohl Kimchi mit Kurkuma | ❤ Let’s Kimchi ❤

2. März 2019
Rotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion Vitalstoffe

Kimchi liebe ich schon lange. Hier meine Express-Version für ganz schnelles Kimchi. Selbst Fermentieren mache ich noch nicht ganz so lange. Aber ich bin begeistert von den Möglichkeiten! Deswegen geht es hier zum Classic-Kimchi.

Rotkohl Kimchi mit Kurkuma…

…ist einer meiner neuen Favoriten. Der Rotkohl ist deutlich fester in seiner Blattstruktur und hat auch einen intensiveren Geschmack, als sein Chinakohlkollege. Deshalb habe ich ihm auch einen Sparringspartner an die Seite gestellt der es in sich hat: Kurkuma.

Rotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion Vitalstoffe

Kurkuma hat soviel mehr zu geben als Farbe

Die goldene Knolle aus Südasien sorgt nicht nur für die herrliche Farbe in Currymischungen, sondern hat auch reichlich gesundheitsfördernde Features. Botanisch gesehen gehört sie zu den Ingwergewächsen, schmeckt aber milder und leicht bitter. Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt entzündungshemmend und antioxidativ. Also gesund und lecker und damit topqualifiziert für mein Rotkohl Kimchi!

 

Rotkohl Kimchi mit Kurkuma und Rote Bete

Bist Du bereit für etwas Experimentalküche, dann kann es jetzt losgehen. Die meisten Zutaten bekommst Du in jedem Supermarkt. Noch besser Biomarkt! Im Biomarkt hast Du auch gute Chancen die koreanische Chilipaste und Kurkuma zu ergattern. Wenn es doch einen Engpass gibt, klick einfach auf die kleinen Bildchen hier unten und bestell Dir was Du brauchst.

 

Dinge, die Du jetzt gut gebrauchen kannst:

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Rotkohl Kimchi mit Kurkuma – die Zutaten:

  • 1 Rotkohl
  • 1 – 2 Rote Bete
  • 2 Karotten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Esslöffel Reismehl
  • 300 ml Wasser
  • 3 Knoblauchzehen
  • 20 g frischen Ingwer
  • 20 g frisches Kurkuma
  • 1/2 Bioapfel
  • 1 Esslöffel Gochujang (ersatzweise 2kleine scharfe Chilishoten und 1 Teel geräuchertes Paprikapulver)
  • 1 – 2 Esslöffel Meersalz
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 3 Esslöffel Fischsauce
  • 2 Esslöffel Reisessig
  • zum Einweichen: 150 g Meersalz und 1;5 Liter kochendes Wasser

 

Rotkohl Kimchi mit Kurkuma – die Zubereitung:

  1. Den Rotkohl längs vierteln, den Strunk herausschneiden und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Gut durchwaschen und abtropfen lassen. Den Rotkohl in eine große Schüssel füllen. 150 g Meersalz in 1,5 Liter kochendem Wasser auflösen und zum Rotkohl geben. mindestens 30 Minuten ziehen lassen, dann abgießen gründlich das Salzwasser abspülen und gut abtropfen lassen.
  2. Reismehl mit einem Schneebesen in 300 ml kaltes Wasser einrühren, aufkochen und bei niedriger Hitze unter Rühren fünf Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Den Reisbrei mit Chilipaste, Knoblauchzehe, Ingwer (geschält und gewürfelt), Kurkuma (geschält und gewürfelt), Sojasauce, Fischsauce, Reisessig und Meersalz Salz in einer Küchenmaschine fein pürieren.
  4. Das restliche Gemüse liebevoll kleinschneiden und mit Rotkohl und der Würzpaste gründlich vermengen. In saubere Gläser mit weiter Öffnung füllen und das Gemüse dabei gut nach unten drücken. Das Gemüse sollte etwas mit der austretenden Flüssigkeit bedeckt sein. Zum Schluss die Gläser gut verschliessen.
  5. Für 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann mindestens zwei Tage (milder Kimchi), oder fünf Tage (etwas kräftiger) im Kühlschrank fermentieren lassen. Bei Bedarf das Gemüse nochmal in die Flüssigkeit drücken. In den ersten Tagen sollte das Glas einmal pro Tag geöffnet werden, um die entstehenden Fermentationsgase entweichen zu lassen.

Rotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion VitalstoffeRotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion VitalstoffeRotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion Vitalstoffe

Dos and donts:

  • Der Rotkol Kimchi muss immer mit Flüssigkeit bedeckt sein. In den ersten paar Tagen kann es sein, dass du deinen Kimchi ab und zu mit einem sauberen Löffel herunterdrücken musst.
  • Nur absolut saubere Gläser benutzen! Kurz vor dem Befüllen spülst Du sie am besten mit kochendem Wasser aus.
  • Biogemüse verwenden! Auf biologisch angebautem Gemüse gibt es mehr Milchsäurebakterien – es kommt also schneller „in Gang“.

Noch mehr Tipps rund für perfektes Kimchi findest Du hier:

Mein Kimchi-Projekt

 

Noch mehr asiatisches gefällig?

Lesestoff – kann man jemals genug Kochbücher haben?


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Rotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion Vitalstoffe

Für Deine Rezeptsammlung hier das Rezept zum Ausdrucken:

5 von 1 Bewertung
Rotkohl Kimchi ist eine köstliche Variante zum koreanischen Kimchi. Kurkuma gibt ein besonders tollen Geschmack und eine Extraportion Vitalstoffe
Rotkohl Kimchi mit Kurkuma
Rotkohl Kimchi mit Kurkuma ist einer meiner Favoriten. Der Rotkohl ist deutlich fester in seiner Blattstruktur und hat auch einen intensiveren Geschmack, als sein Chinakohlkollege. Deshalb habe ich ihm auch einen Sparringspartner an die Seite gestellt der es in sich hat: Kurkuma.
Zutaten
  • 1 Rotkohl
  • 1 - 2 Rote Bete
  • 2 Karotten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Esslöffel Reismehl
  • 300 ml Wasser
  • 3 Knoblauchzehen
  • 20 g frischen Ingwer
  • 20 g frisches Kurkuma
  • 1/2 Bioapfel
  • 1 Esslöffel Gochujang ersatzweise 2kleine scharfe Chilishoten und 1 Teel geräuchertes Paprikapulver
  • 1 - 2 Esslöffel Meersalz
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 3 Esslöffel Fischsauce
  • 2 Esslöffel Reisessig
  • zum Einweichen: 150 g Meersalz und 1;5 Liter kochendes Wasser
Anleitungen
  1. Den Rotkohl längs vierteln, den Strunk herausschneiden und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Gut durchwaschen und abtropfen lassen. Den Rotkohl in eine große Schüssel füllen. 150 g Meersalz in 1,5 Liter kochendem Wasser auflösen und zum Rotkohl geben. mindestens 30 Minuten ziehen lassen, dann abgießen gründlich das Salzwasser abspülen und gut abtropfen lassen.
  2. Reismehl mit einem Schneebesen in 300 ml kaltes Wasser einrühren, aufkochen und bei niedriger Hitze unter Rühren fünf Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Den Reisbrei mit Chilipaste, Knoblauchzehe, Ingwer (geschält und gewürfelt), Kurkuma (geschält und gewürfelt), Sojasauce, Fischsauce, Reisessig und Meersalz Salz in einer Küchenmaschine fein pürieren.
  4. Das restliche Gemüse liebevoll kleinschneiden und mit Rotkohl und der Würzpaste gründlich vermengen. In saubere Gläser mit weiter Öffnung füllen und das Gemüse dabei gut nach unten drücken. Das Gemüse sollte etwas mit der austretenden Flüssigkeit bedeckt sein. Zum Schluss die Gläser gut verschliessen.
  5. Für 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann mindestens zwei Tage (milder Kimchi), oder fünf Tage (etwas kräftiger) im Kühlschrank fermentieren lassen. Bei Bedarf das Gemüse nochmal in die Flüssigkeit drücken. In den ersten Tagen sollte das Glas einmal pro Tag geöffnet werden, um die entstehenden Fermentationsgase entweichen zu lassen.
Rezept-Anmerkungen

Der Rotkol Kimchi muss immer mit Flüssigkeit bedeckt sein. In den ersten paar Tagen kann es sein, dass du deinen Kimchi ab und zu mit einem sauberen Löffel herunterdrücken musst. Nur absolut saubere Gläser benutzen! Kurz vor dem Befüllen spülst Du sie am besten mit kochendem Wasser aus. Biogemüse verwenden! Auf biologisch angebautem Gemüse gibt es mehr Milchsäurebakterien – es kommt also schneller "in Gang".

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So, jetzt aber an die Töpfe, fertig, los!

Ich wünsche Euch viel Spass mit dem Rezept und freue mich über Nachrichten, Anregungen, Kritik und Lob. Lob finde ich am besten!!

Alles Liebe für Euch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel,

Eure Anne

 

…und für alle, die wie ich bekennende Pinterestopfer sind, gibt es noch etwas zum pinnen 🙂

Rotkohl Kimchi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  • Beantworten
    Martin
    14. März 2019 at 21:31

    5 stars
    Tolles Rezept!!

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