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Fatigue bei Krebs – und trotzdem Kuchen. Geburtstag, Backmischung und ich – eine Randnotiz

8. Mai 2026

Das hier ist kein Kapitel der Geschichte. Das ist das Leben, das nebenbei passiert während die Geschichte läuft.

Vorbemerkung: Der Vorvorabend. Das Spiel. Die Hackbällchen.

Bevor wir über Geburtstage sprechen, möchte der Vorvorabend zu Wort kommen. Er gehört irgendwie mit in die Geschichte. Champions League. Rückspiel. Bayern München gegen Paris SG. In München. 21 Uhr.

Für alle die jetzt sagen: und? – bitte einmal kurz innehalten. Timo kommt aus einer Fußballfamilie. Nicht im Sinne von: man schaut gelegentlich mal rein. Sondern im Sinne von: Papa hat gespielt. Mama ist mit Papa gegangen. Später sind Mama und Papa mit Timo gegangen. Alle sind zum Fußball gegangen. Fußball ist in dieser Familie kein Hobby. Fußball ist Aggregatzustand.

Wichtige Spiele werden geguckt. Das stand nicht in der Beziehungsrahmenvereinbarung. Und wenn doch, hat es da jemand ganz kleingedruckt reingeschrieben.

So traf es sich also dass die besten Schwiegereltern von allen am Vorvorabend von Timos Geburtstag eintrafen, um gemeinsam zu schauen, wie PSG und Bayern sich gegenseitig den Ball wegnehmen. Mit Tiki-Taka bis der Gegner nicht mehr weiß wo vorne ist. Ich halte das insgeheim für eine sportliche Metapher auf das Leben. Aber das ist ein anderes Thema.

Und ich dachte: schön. Die Eltern kommen. Timos Buddy kommt. Wir haben hier ein paar Leute. Da mache ich doch was.

Was macht man beim Fußball? Das ist, kulinarisch gesprochen, eine überschaubare Angelegenheit.

Keine Drei-Gänge-Frage. Kein Thema für Soufflés. Hackbällchen. Käse. Salzstangen. Das ist der klassische Triptychon des mitteleuropäischen Fußballabends.

In meinem Kopf entsteht bei solchen Gelegenheiten sofort etwas anderes. Eine kleine Käseplatte natürlich. Mit karamellisierten Nüsschen. Frischen Kräutern. Und die Hackbällchen – nicht irgendwelche, sondern die besten der Welt, vielleicht sogar orientalisch angehaucht, mit Datteln und Kreuzkümmel im Teig. Weil warum nicht. Weil das geht. Weil das herrlich wäre. Mein Koch-Ich tanzt gedanklich schon durch Supermärkte.

Jetzt die Realität: mein Körper hält kurz inne, rechnet durch.

Rezept aussuchen, einkaufen, stundenlang in der Küche stehen, aufräumen – da zeigt mir mein Chemo-Ich den freundlichsten Mittelfinger den es in seinem Repertoire hat. Fazit: die Hackbällchen kamen aus der Packung.

Fertig geformt. Fertig gewürzt. Fertig. Ich finde das vollkommen in Ordnung – keine Niederlage, kein Kompromiss bei dem man sich schämt, sondern als das was es war: die richtige Entscheidung für diesen Abend.

Meine Schwiegermutter wusste direkt Bescheid. Sie hat nichts gesagt. Sie hat nur – kurz, beiläufig, mit der stillen Würde einer Frau die vierzig Jahre lang selbst gekocht hat und die Situation in einer Sekunde vollständig erfasst – einen liebevollen Blick auf die Packung geworfen.

Dieser Blick. Dieser eine Blick. Er enthielt alles. Er sagte: ich sehe das. Ich sage nichts. Ich liebe dich trotzdem.

 

Paris darf ins Finale. Ich weiß das nur vom Hörensagen.

Das Spiel endete 1:1. Bayern hatte alles gegeben. Paris darf ins Finale. Ich weiß das nur vom Hörensagen. Die Halbzeit war genau mein Moment um ins Bett zu gehen. Manchmal ist das Bett das Vernünftigste was man tun kann. Meistens sogar.

Die Hackbällchen wurden aufgegessen. Der Käse auch. Der Abend war schön.

Ich lag im Bett. Im Wohnzimmer lief die zweite Halbzeit. Gedämpfte Kommentatorenstimmen, gelegentliches Aufstöhnen, das vertraute Geräusch eines Fußballabends der ohne mich zu Ende geht. Und während der Körper bereits abgeschaltet hatte, ratterte der Kopf munter weiter: morgen. Übermorgen ist Geburtstag. Zwanzig liebe Menschen. Grillen. Der Kuchen. Die Kräuterbutter. Der Salat. Ob ich noch Zitrone habe. Ob das Eis rechtzeitig aus der Truhe kommt. Ob—

Dann: Schlaf.

 

Es gibt Menschen, die Geburtstage vergessen…

…die am Morgen aufwachen, kurz ins Leere starren und dann mit dem leichten Schrecken eines Menschleins das seinen Schlüssel verlegt hat denken: oh. Der Siebzehnte.

Das schreibe ich ohne Vorwurf. Wirklich. Das Leben ist voll. Die Tage laufen ineinander. Der Kalender ist auch nur ein Dokument das man anlegt und dann nie wieder öffnet weil man ja weiß was drinsteht. Ich verstehe das vollkommen. Ich vergesse auch Dinge. Viele Dinge. Regelmäßig. Mit einer Konsequenz die meine Umgebung mal bewundert und häufig an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringt. Aber ich vergesse keine Geburtstage.

Das ist die eine Ausnahme. Die eine Abteilung in der mein Gehirn seinen Job macht als wäre es eine Frage der persönlichen Ehre. Warum ausgerechnet diese? Keine Ahnung. Vielleicht weil Geburtstage für mich nicht nur Daten sind. Sondern Gelegenheiten. Anlässe. Momente in denen man jemandem sagen kann: ich bin froh dass es dich gibt. Und zwar mit Kuchen.

 

Jemandem einen schönen Geburtstag zu machen ist das Beste was es gibt.

Timo ist morgen fällig. Ein Maikind. Bei günstigen Wetterbedingungen ist da eine Gartenparty drin – und ich freue mich seit Wochen auf diesen Tag.

Das hat einen Grund. Nicht den romantischen den ihr jetzt denkt – obwohl der auch stimmt. Sondern den ganz praktischen: Jemandem einen schönen Geburtstag zu machen ist besser als selbst Geburtstag zu haben. Beim eigenen Geburtstag sitzt man da und wartet ob es schön wird. Beim Geburtstag von jemand anderem – da passiert was. Da plant man. Da überlegt man. Da steht man morgens auf und denkt: heute mache ich jemandem eine Freude. Und das ist ein Grund aufzustehen der sich anfühlt wie ein doppelter Espresso ohne die Nebenwirkungen.

Es ist, wenn man es genau nimmt, eine ziemlich egoistische Angelegenheit. Man tut so als wäre es für den anderen. Ist es auch. Aber ein bisschen ist es auch für einen selbst. Für das Gefühl wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt und gut riecht. Für den Moment wenn jemand reinbeißt und kurz die Augen zumacht. Für das Glitzern das man selbst hingestellt hat.

Ich geburtstagsiere für mein Leben gern. Das ist die Wahrheit.

 

Fatigue. Das französische Wort für Ermüdung.

Timo hat also morgen Geburtstag. Und ich – ich befinde mich in einem Zustand den die Medizin nüchtern als Fatigue bezeichnet und den ich persönlich lieber das große Gesoffe nenne, wobei das irreführend ist weil kein Tropfen Lambrusco im Spiel war und ich trotzdem aussehe als hätte ich lambrusciert bis in den frühen Morgen.

Fatigue. Klingt nach einem französischen Wellness-Wochenende. Ist keins. Fatigue ist das medizinische Wort für: der Körper hat heute keine Lust. Nicht weil er faul ist – das wäre einfacher. Sondern weil er gerade anderweitig beschäftigt ist. Mit Medikamenten die er verarbeitet. Mit Zellen die er sortiert. Mit einer inneren Großbaustelle die niemand von außen sieht und die trotzdem auf Hochtouren läuft. Der Körper macht Überstunden und streikt gleichzeitig.

Man schläft und ist müde. Man liegt und ist erschöpft. Man tut nichts und hat trotzdem das Gefühl gerade einen Halbmarathon absolviert zu haben – ohne die Medaille, ohne das Finisherfoto, ohne dass irgendjemand am Rand steht und klatscht. Ich für meinen Teil bin ribocicliert, letrozolisiert, zoladext und x-gevat. Klingt nach einer Wellnessreise. Ist keine.

Der Plan: Kuchen, Salat & Co. KG.

Ein Marmorkuchen soll es werden. Sehr geeignet für Geburtstagstische – sie lassen sich willenlos mit Kerzen bespicken. Aber nicht irgendeiner. Ein PremiumRoyalDeLuxeMarmorkuchen. Drei Teige, weil zwei zu wenig sind und vier strukturell problematisch werden. Nougatchunks im dunklen Teig. Marzipanstücke im hellen Teig – weil wer Marzipan weglässt beim Backen grundsätzlich falsche Entscheidungen trifft. Zartbitterchunks im ganz dunklen Teig. Und Streusel. Weil Streusel das sind, was Strass für Abendgarderobe ist: eigentlich unnötig, aber ohne fehlt was.

Dann brauchen wir für Abends reichlich Kräuterbutter aus frischen Kräutern, weil der Unterschied zwischen frisch selbst kleingehackt und fertig gekauft vergleichbar ist mit dem Unterschied zwischen einem handgeschriebenen Brief und einer diktierten E-Mail. Beide Male kommt eine Nachricht an. Aber nur einmal steckt darin, dass jemand die Schere genommen und am Kräutertopf gestanden hat. Und Salat. Ein Nudelsalat ist schon fast obligatorisch zum Grillen und irgendwas mit Blattsalaten und einem Dressing das man versteht wenn man es schmeckt und nicht beschreiben kann wenn man es beschreiben soll. Das war der Plan.

Das Wollen und das Tun – ach, die haben miteinander Krach. (Goethe)

Das Sofa und ich hatten an diesem Morgen eine tiefe, schweigend einvernehmliche Beziehung entwickelt. Das Sofa trug mich. Ich ließ mich tragen. Wir hatten uns gut arrangiert.

Was dann folgte war eine Verhandlung zwischen Wollen und Können, moderiert von einem Körper der die Kompromissbereitschaft eines müden Gewerkschaftsvorsitzenden aufbrachte:

PremiumRoyalDeLuxeMarmorkuchen mit drei Teigen: abgelehnt
Nudelsalat, obligatorisch: geht im Schlaf
Kräuterbutter aus frischen Kräutern, selbst kleingehackt: womöglich.
Salat mit selbst gemachtem Dressing: Schwiegermutter.

 

Meine Lösung: Schummelkuchen aus der Schachtel.

Unser Hauswirtschaftsraum ist ein Bermudadreieck. Ein Paralleluniversum das in Notsituationen stets etwas ausspuckt das einem den Arsch rettet. Heute kam Rettung in Form einer Backmischung. Dr. Oetker sei gepriesen. Butter, Eier, Milch – in exakt der Reihenfolge die aufgedruckt war. Ohne Abweichung. Ohne künstlerische Intervention. Ohne den Versuch der Masse durch Zureden oder Marzipan etwas Eigenes einzuhauchen.

Der Teig sah aus wie Teig. Er roch nach Kuchen. Er verhielt sich ordnungsgemäß.

Ganz ohne Verbesserung geht es dann aber doch nicht. Unter eine Hälfte der Gugelhupfmischung kommt noch Kakaopulver. Simpel. Aber die Glasur – da werde ich ganz groß rauskommen. Ich habe mir angesehen wie ein Kuchen mit Hilfe einer Silikonform eine Glasur bekommt die glänzt wie der Lack auf einem gut gepflegten Steinway. Das will ich.

 

Mein Teigling ist bockig.

Irgendwas stimmt hier nicht. Nach 50 Minuten im Ofen ist das Äußere des Kuchens schon gut durchgebacken, während der Teig im Zentrum der Form noch lavaähnliche Strukturen aufweist. Also noch zehn Minuten… Zehn Minuten später: dasselbe Bild. Wenn ich den Kameraden jetzt stürze, hätte ich wahrscheinlich nur zwei Drittel auf dem Teller. Der Rest würde mich blöd aus der Silikonform angucken.

Nach 70 Minuten habe ich die Faxen dicke. Raus aus dem Ofen. Zack, wird der Kerl gestürzt. Alles fest soweit – aber außen verlangt der Kuchen nach Feuchtigkeit. Klar, da war ja schon vor zwanzig Minuten Timeout angesagt. Ich bepinsele die ausgedörrten Stellen mit Sahne in der Hoffnung dass dort verlorene Saftigkeit wiedergefunden wird.

Optisch ist an dem Gugelhupf nichts auszusetzen. Das wäre eigentlich der Moment wo man besser nichts mehr ändert. Das Schicksal hat einen Kuchen werden lassen. Schluss. Aber nein – irgendwer hat sich ja in den Kopf gesetzt da müsse noch ein HighEndSchokoguss drauf. Puderzucker ist ja nicht gut genug.

Für den Superguss muss der Kuchen erstmal komplett abkühlen. Check. Dann Kuchenglasur schmelzen. Dazu geht es für die Glasur in die Mikrowelle – für ein achtsames Wasserbad fehlt mir die Geduld. Als Antwort vom Universum fliegt die Sicherung raus und in der Küche geht gar nichts mehr. Ganz genau mein Humor. Kurz zwei verschobene Schränke später ist die Sicherung wieder drin und die Mikrowelle läuft ordnungsgemäß.

Laut Plan gießt man jetzt den flüssigen Schokoguss in die Silikonform, verteilt alles ein wenig und setzt dann den Kuchen wieder hinein. Dann abkühlen, aus der Form lösen und – BÄM – der Steinway unter den schokobegussten Marmorkuchen is born.

So ein Quatsch. Das funktioniert überhaupt nicht. Der Kuchen passt nicht mehr in seine Form. Das verstört mich, eben passte das Silikongewand noch ganz hervorragend. Mittlerweile habe ich Gewaltfantasien in denen Dr. Oetker und Marmorkuchen tragende Rollen spielen.

Ich beschließe das ganze Gelöt bis morgen aushärten zu lassen und besorge vorsorglich ein YesTorty. Der Kuchen und ich brauchen für heute Abend Abstand voneinander.

 

Morgen kommen zwanzig Menschen zum Grillen.

Zwanzig. Ich freue mich wirklich. Auf die Menschen. Auf den Abend. Auf das Geräusch von zwanzig Menschen die gleichzeitig reden und lachen und Spaß haben. Wir haben die Arbeit aufgeteilt: die beste Schwiegermutter von allen macht einen Salat und ihren weltbesten Erdbeerkuchen. Der beste Schwiegervater besorgt beeindruckende Mengen Fleisch und Würstchen. Ich bastle noch einen schnellen Nudelsalat und Kräuterbutter – beides mit Liebe geschnippelt, das geht noch.

Ob aus der Tüte, aus der Packung, aus der Dose – Hauptsache es wird gegessen und jemand freut sich.

Es wird schön sein. Es wird glitzern. Der Abend wird das sein was er sein soll: Timos Abend. Mit lauter Musik, leckerem Essen und Menschen die ihn mögen. Und einer die ihn liebt und dafür heute aufgestanden ist. Das ist genug. Das ist sogar sehr viel.

 

Eine Nacht später, Geburtstagsmorgen

Geburtstagsshowdown. Was soll ich sagen? Der blöde Mistkuchen enttäuscht mich auf ganzer Linie. Die Glasur ist nicht fest und der Bock klebt in seiner Scheisssilikonform wie ein Punker in der Flora ( für Ortsunkundige: seit Ewigkeiten besetztes Haus im Hamburger Schanzenviertel). In einem Silikonformvergewaltigungsakt entforme ich den Kuchen. Voilà! Eine gebäckgewordene Niederlage. Genau vor meiner Nase. Egal. Das werde ich dem Geburtsling später erläutern. Streusel und Glitzer gibts auch nicht. Ich lass mich doch von einem Kuchen nicht verarschen! Dafür, dass er so bescheuert aussieht, schmeckt er gar nicht mal so lecker. Geschmack und Konsistenz lassen zu wünschen übrig. Kein Wunder, wenn er ein gefühltes Jahrhundert im Ofen rumlungert. Beweisfoto folgt, Achtung, nichts für Gebäckeästhetiker!

Mein Mitbewohner ist trotzdem happy. Kerzen, Kaffee, Kuchen…noch ein Triptychon… und es ist ja schließlich die Geste. Es wurde mir versichert, dass die Liebe trotzdem zu schmecken war.

 

Kräuterbutter und Nudelsalat: Check! Und irgendwie gab’s dann auch noch den schnellsten Karottensalat del Mundo. Die Gäste können jetzt kommen. Wir währen dann soweit.

 

 

Rezept für den schnellsten Karottensalat del Mundo:

  • Soviel Karotten schälen wie Du haben möchtest, in diesem Fall 2 Kilo
  • Karotten in mundgerechte Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser mit 1 Teelöffel gemahlenem Kurkuma bissest kochen, in diesem Fall 6 Minuten
  • Mascarpone mit etwas Wasser glatt rühren und mit etwas Salz und Pfeffer würzen
  • Mascarpone zu den Karotten geben und sich nicht irritieren lassen, weil das Dressing jetzt plötzlich ganz flüssig ist. Das liegt daran, dass die Karotten noch warm sind
  • Alles mit reichlich abgezupften Basilikumblättern vermischen und…Tadaaaa! Fertig!

Was ich dabei gelernt habe – oder vielmehr: wieder gelernt habe.

Weil manche Dinge immer wieder gelernt weidenwollen, bis sie endlich sitzen wie ein gutes Rezept das man auswendig kann:

Aufstehen ist nicht selbstverständlich. Aufstehen wenn der Körper Nein sagt ist eine Leistung. Nicht weil man sie erbringen muss. Sondern weil man es will. Weil da jemand ist für den man es will.

Die Qualität des Kuchens ist nicht die Qualität der Liebe.

Drei Teige mit Nougat und Marzipan und Steinwayglasur wären schöner gewesen. Vermutlich. Die Backmischung hat aber denselben Auftrag erfüllt: sie hat gesagt, ich war heute hier. Ich habe aufgehört auf dem Sofa zu liegen. Ich habe dir einen Kuchen gemacht.

Der Rest ist Streusel.

 

Memo an mich selbst:

  • Fatigue ist kein Versagen. Es ist ein Zustand. Zustände ändern sich.
  • Backmischungen existieren aus einem Grund. Der Grund heißt: damit man trotzdem einen Kuchen hat.
  • Silikonformen sind heimtückisch. Das steht in keiner Anleitung. Sollte es aber.
  • Streusel retten fast alles. Das steht in keinem Kochbuch. Sollte es aber.
  • Wer aufsteht obwohl er liegen will, hat bereits gewonnen. Der Kuchen ist nur der Beweis.

 

Bis wir uns wiedersehen – Lest. Kocht. Lacht. Bleibt unbequem. Kommt wieder. Anne 🍴

 

 

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