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Tapas Freitag – mit köstlichem Seafood und mehr…

Tapas

Spanien – die Heimat von Flamenco, Paella, Stierkampf und Tapas. Zwischen Siesta und Fiesta ist Tapaszeit. Tapas eignen sich prima für eine feierliche Abendgesellschaft, eine Party oder für ein lockeres Treffen mit Freunden. Denn die spanischen Köstlichkeiten sind das perfekte Fingerfood! Sie lassen sich meist gut vorbereiten und im Nu auf dem Tisch.

Tu hablas Tapas?

In Spanien werden diese Köstlichkeiten zu Bier, Sherry oder Wein serviert. Mir läuft schon bei dem bloßen Gedanken an Tapas das Wasser im Mund zusammen…. Pimientos de Padrón…Datteln im Speckmantel…. Albóndigas… Aioli…Tortilla… Chorizo… Manchego… Papas Arrugadas und köstliche Meeresfrüchte in kleinen Schälchen als Tapa serviert. Jetzt noch eine Handvoll guter Freunde dazu und der Tapasabend ist perfekt.

Lust auf Tapas aber wenig Zeit?

Natürlich bringt es riesigen Spaß stundenlang in der Küche zu stehen und kleine Leckereien zusammenzubasteln (mir jedenfalls!) Aber manchmal muss es eben schneller gehen. Vor allem wenn Du einen so spontanen Freundeskreis hast wie ich. Spontan und meist hungrig. Ich verrate Dir, wie ich in einer knappen Stunde einen Tapasabend vorbereite.
 
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Es gibt ein paar Dinge, die habe ich immer im Haus: Tiefgekühlter Blätterteig und Kartoffeln zum Beispiel. Und seit neuestem auch tiefgekühlte Meeresfrüchte in kleinen Tonschälchen. Die habe ich vor kurzem im Supermarkt meines Vertrauens entdeckt und direkt mitgenommen. Die Schälchen wandern für 20 Minuten in den Ofen und von dort direkt auf meinen Tisch. Die Tapasschälchen kommen von Costa und es gibt sie in drei verschiedenen Sorten. Ich mag am liebsten die „Miesmuscheln in mediterranen Gewürzen“ und „Garnelen in Knoblauchöl“. Das ist eigentlich schon das Geheimnis einer schnell gezauberten Tapastafel. Aus dem Blätterteig backe ich rasch ein paar Rosmarin-Ecken, die Kartoffeln verwandeln sich in Papas Arrugadas und mit den beiden heissen Meeresfrüchte-Tapas von Costa und einer Flasche Wein wird es dann ein köstlicher Tapasabend.
 
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Rezept für Papas Arragudas

Zutaten: 1 kg kleine Kartoffeln (Drillinge), soviel Wasser, dass die Kartoffeln bedeckt sind, eine halbe Tasse Meersalz

Zubereitung: Die Kartoffeln im Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Dann abgießen und direkt im 180 Grad heißen Ofen auf einem Blech ca. 10 Minuten trocknen lassen. Dann erst bekommen die Papas Arrugadas ihre typische „Schrumpeloptik“ und man sieht die leichte Salzkruste. Sie sind fester Bestandteil spanischen Küche und soooo lecker.

Dazu passt eine würzige Aioli….❤️

Mehr Zeit – mehr Tapas…?

Deinen Tapas-Variationen sind keine Grenzen gesetzt. Ein Stückchen Manchego, oder eine pikante Chorizo – alles ist möglich. Ich liste Dir hier noch ein paar klassische Tapas auf, mit denen Du Deine Freunde verwöhnen kannst:
 
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Manchego

Manchego ist ein spanischer Käse, der häufig als Tapa gereicht wird. Der spanische Manchego ist in der Region La Mancha beheimatet und unter der Herkunftsbezeichnung D.O. Queso Manchego geschützt. Hergestellt aus roher oder pasteurisierter Schafsmilch, hat er ein angenehm säuerliches bis pikantes Aroma. Typisch ist auch die grauschwarze Farbe der Rinde, die durch einen Schimmelpilz entsteht. Für Tapas schneidest Du den Manchego in mundgerechte Stücke und reichst etwas Brot dazu.

Chorizo

Chorizo ist wohl die bekannteste Wurst Spaniens, die in Eintöpfen, Paella oder eben als Tapa serviert wird. Durch Paprika erhält sie den charakteristischen Rotton und die angenehme Würze. Chorizo stammt, wie auch der Manchego, aus der Region La Mancha und wird aus dem Fleisch schwarzer Schweine produziert.

Tortilla

Tortilla besteht vor allem aus Eiern, Kartoffeln, und Gewürzen. Mit Fleisch oder Gemüse lässt sich das Grundrezept toll variieren. In Spanien wird die Tortilla häufig als Tapa serviert. Dafür wird die Tortilla kuchenähnlich angeschnitten.

Pimientos de Padrón

Pimientos de Padrón sind kleine grüne Paprikaschoten und heiß begehrte Klassiker unter den spanischen Tapas. Sie werden einfach in Olivenöl gebraten und anschließend mit grobem Meersalz bestreut. Man munkelt, etwa jede zehnte sei besonders scharf. Also, besser mitzählen!

Aioli

Aioli ist eine Knoblauchcreme, die vor allem aus Olivenöl, Knoblauch und entsprechenden Gewürzen besteht und darf bei den spanischen Tapas nicht fehlen. Bei uns wird sie häufig als Knoblauchmayonnaise bezeichnet, da Konsistenz und Zubereitung sehr ähnlich sind. Aioli braucht Knoblauch! Wer später noch Küssen will, sollte seinen Liebsten mitnaschen lassen. Praktischer Nebeneffekt: Die nächste Zeit brauchst Du keine Angst vor Vampiren zu haben. Aioli wird in der Regel mit Oliven oder Brot serviert und ist eine leckere Ergänzung zu den zahlreichen Kleinigkeiten.

 

Mojos

Mojos sind salzige, kalte Soßen, die zu Tapas gereicht werden. Sie bestehen vor allem aus Öl, Knoblauch und verschiedenen Kräutern. Auf den kanarischen Inseln werden sie meist zu den kleinen, salzigen Kartoffeln gereicht.

 

…und was trinken wir dazu?

Zu Tapas kann fast alles getrunken werden. In meinem Fall bedeutet das Wein!

 

MARIA SANZO ALBARINO 2014
RIAS BAIXAS – JAVIER RODRIGUEZ

Javier Rodriguez hat die frische und salzige Seeluft des Atlantiks in einem Weisswein eingefangen. „María Santo Albariño“ aus Rias Baixas, kommt zunächst körperreich und mineralisch auf die Zunge und verabschiedet sich mit feinen, salzige Noten vom erfreuten Gaumen.

LACRIMUS CRIANZA 2014
JAVIER RODRIGUEZ

Dieser Rotwein ist schon fast eine vollwertige Mahlzeit! Brombeeren, Kirschen, Vanille, Lakritz…es ist schon fast ein halber Kindergeburtstag im Glas. Fast: währen da nicht noch Nelken und Kräuter mit im Spiel. Kann ein Wein Raucharomen haben? Falls ja, dann hat dieser Crianza welche verpasst bekommen. Fruchtig und fleischig kommt es aus dem Glas. Fleischig klingt jetzt vielleicht ungewöhnlich. Ich meine auch eher ein elegantes Fleisch…vielleicht ein spanisches Rennpferd und keines, dass wie ein Hobbitfuß über die Zunge trampelt.
 
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…und was kommt nach den Tapas? Turrón!

Diese süße Spezialität besteht aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiweiß und wird in Spanien traditionell zu Weihnachten gegessen. Ich kann es völlig ohne Probleme das ganze Jahr über essen. Es duftet herrlich nussig und schmeckt intensiv nach Mandeln. Es gibt unterschiedliche Varianten von knusprig bis weich und hell bis dunkel.

So, jetzt hast Du alles was Du brauchst für einen gelungenen Tapas-Abend. Hast Du vielleicht Lieblingstapas die ich hier gar nicht erwähnt habe? Weil ich sie womöglich noch gar nicht kenne? Dann bring doch bitte Licht in mein Dunkel. Gute Tapasrezepte kann man gar nicht genug haben.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit Tapas, Wein und Freunden.
Alles Liebe und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel,

Deine Anne
 

…und wie immer, für Pinterestopfer (wie mich!) gibt es hier den Tapas-Pin zum weiterpinnen

 

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  1. Mmh, ich werde auf jeden Fall spontan vorbei kommen;)

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