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Nordish by Nature. Die neue nordische Küche in einem kostenlosen E-Book, das wirklich rockt!

nordish by nature

Nordish by Nature? Was haben Wickie aus Flake, Pipi Langstrumpf, Ingvar Kamprad und Alexander Stubb gemeinsam? Richtig: alles Nordlichter! Skandinavier um genau zu sein.

Aber der hohe Norden hat noch viel mehr zu bieten als lustige Kindergeschichen, Selbstbaumöbel und fesche, finnische Ministerpräsidenten. Auch kulinarisch bleibt einem der (wässrige) Mund offen stehen.

Der skandinavische Ferienhaus Vermieter „Sonne und Strand“ stellt interessierten Lesern ein kostenloses eBook über die nordische Küche zur Verfügung. Und – was soll ich sagen: Es ist tolltolltoll! Hier findet Ihr nicht nur eine Fülle toller Rezepte von babyeierleicht bis ganzschöntricky, sondern auch jede Menge wissenswertes über Skandinaviens Küche. Was mich ganz besonders freut, drei Blogger sind mit von der Partie: Annette Sandner von culinarypixel.de , Uwe Spitzmöller von highfoodality.com und Björn Valentin von herzfutter.net

Nordisk Mad = langsam wachsen und reifen lassen, entspannt verzehren ist das Motto der neuen nordischen Küche. Regional einkaufen, saisonal einsetzen, mit Liebe und Langsamkeit zubereiten und ein achtsamer Umgang mit tierischen und pflanzlichen Ressourcen.

Pilztarte

Auch im eBook vertreten: die Köche Claus Meyer und René Redzipi. Die beiden gründeten 2003 im hippen Kopenhagener Hafenviertel das NOMA (Nordisk Mad – Nordische Küche). Vor 4 Jahren wurde das Restaurant Olymp der Weltbesten aufgenommen. Das NOMA eroberte den ersten Platz für seine exzeptionelle Küche. Auf der Speisekarte stehen dann so abgefahrene Gerichte wie „Moschusochse mit Waldsauerklee, Wacholderzweig, Sanddorn und Molke“

Nachhaltige Fischküche aus Norwegen, feine Hausmannskost aus Schweden oder Fusion-Küche aus Finnland es ist für jeden etwas dabei. Garantiert!

langoustine

Einen alten Bekannten habe ich beim Lesen der Rezepte wiedergetroffen. Ein eher bodenständiger Vertreter der Nordlandküche: „Jansons Versuchung“

An Janssons Versuchung (eine köstliche Schichtelei aus Kartoffeln, Sardellen und Zwiebeln) habe ich eine sehr intensive Erinnerung. Mein Vater hat das Gericht vor vielen Jahren einmal zubereitet. Und weil er es besonders gründlich machen wollte hat er jede einzelne Lage gesalzen und gepfeffert. Genau GESALZEN!! Es war eine Sisyphusarbeit die Kartoffeln zu stifteln. Alles sah grossartig aus mein Vater UND Janssons Versuchung…bis zu dem Moment, als das gute Stück serviert wurde. Ich habe weder vorher noch nachher etwas derartig salziges gegessen. Zwei Skandinavier saßen mit am Tisch und beteuerten (während ihnen der Schweiss im Gesicht stand!), so genau müsse es schmecken. Tja, was soll ich sagen, es wurde ein langer lustiger Abend mit hässlichen Mengen Wodka…..

Hier ein Auszug aus dem eBook mit dem Rezept für Janssons Versuchung:

Zutaten:

1,2 kg Kartoffeln, 400 g Zwiebeln, 375 g Sprottenfilet (Sardellen), 600 ml Sahne Salz, weißer Pfeffer, Paniermehl, Butter

1. Die Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden.

2. Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, in etwas Butter leicht anschwitzen.

3. Eine feuerfeste Auflaufform einfetten und den Boden mit einer Schicht Kartoffeln bedecken. Eine Hälfte der Zwiebeln und eine Hälfte der Sprotten (“Sardellen”) hinzufügen. Eine weitere Schicht aus Kartoffeln hinzufügen, dann den Rest der Zwiebeln und Sardellen dazugeben. Mit einer Schicht Kartoffeln bedecken und mit frischem Pfeffer und ein wenig Salz bestreuen.

4. Gießen Sie die Sahne auf, bis sie durch die Kartoffeln fast sichtbar ist. Legen Sie ein paar Butterflocken oben auf und, wenn gewünscht, einigen Brotkrumen.

Im Ofen bei 250 ° C für etwa eine Stunde backen.

Dazu passt ein gut gekühlter frischer Weisswein oder (noch besser) ein helles Blondes….

Haus am See

Zum Schluss noch ein bissl Netzfund…Wer Lust hat auf superleckere finnische Zimtwecken schaut mal in der fruchtkombuese.de vorbei.

Auch noch interessant…

    • Merle
    • 20. April 2015
    Antworten

    bis eben war ich satt ^^ hab mir das E-book heute auch runtergeladen. Kostenlos, braucht man ja nichtmal skeptisch sein 😉 Bin total begeistert. Ein bisschen über jedes Land und Tardition, Betonung auf „ein bisschen“, es ist nicht zu viel. Schön finde ich auch, dass ein paar kleine schnelle Sachen dabei sind, die man auch gut, als Häppchen bei ner Feier hinstellen kann. Z.B. „Roastbeef vom Elch mit Selleriesalat und eingelegten Pfifferlingen“, ist vor allem etwas, was nicht jeder stehen hat. Ich bin immer ein Freund von neuen Geschmacksorgasmen. Als Fischkopp isst man ja auch gerne Fisch und da andere neue Varianten aus anderen Ländern, eine sehr willkommene Abwechslung.

    Für alle Fischesser oder Rotfleischliebhaber ist der Download auf alle Fälle super empfehlenswert.

    Ich muss gestehen, ich habe zuerst im E-Book gestöbert, bevor ich diesen Blogeintrag zuende las :/ Wie immer sehr schön und „mundwässernd“ geschrieben 😉 Witzigerweise ist Janssons Versuchung auch eins der Rezepte die ich mir direkt rausgeschrieben habe um das die Tage zu testen

    Daumen hoch liebe Anne, du hast mir den vollen Magen durch einen Post wieder leer gezaubert und nun brüllt er mich an, endlich etwas davon zu kochen 😉

  1. Antworten

    Liebe Anne,

    oh wie fein – das E-Book lade ich mir auch gleich mal runter. Ich liebe alles was nordisch ist und tatsächlich bin ich noch auf der Suche nach einem nordischen Urlaubsziel für diesen Sommer – ich liebäugel ja mit Südschweden, vielleicht hast du sogar eine Empfehlung?

    Liebe Grüße,
    Katrin

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